Jurassic Park: High Heels Edition

Diese DVD-Edition muss jeder haben, der auch nur mal von Jurassic Park gehört hat. Die absolute Must-Have-Box des Jahres, wer die nicht hat, an dem ist 2015 komplett vorbeigegangen.

PS: Und für alle Fetishliebhaber von High Heels ist das natürlich auch in Gold nicht aufzuwiegen, oder?

via medienrauschen.de

Vampire sind auch nur Bandwürmer

Kritik: The Strain – Staffel 1

In den letzten zehn Jahren waren Vampire im Kino und auf dem Fernsehbildschirm eher wieder anschmachtungswürde Wesen, die aus einer üblen Laune des Schicksals heraus Menschenblut trinken müssen. Es war in gewisser Weise also nur eine Frage der Zeit, bis auch hier das Pendel wieder in die andere Richtung ausschlägt und so vertritt die US-Serie The Strain dann auch genau das gegenteilige Bild. Hier sind Vampire wieder blutrünstige Monster, in den meisten Fällen nur noch instinktiv handelnde Tiere.

Die Serie nimmt ihren Auftakt mit einem Flugzeug, das zwar sicher in New York landet aber keinerlei Mucks von sich gibt. Als schließlich Ephraim Goodweather (Corey Stoll) und seine Kollegin Nora Martinez (Mía Maestro) vom US-Seuchenschutz an Bord gehen, finden sie bis auf vier Passagiere nur noch ein Flugzeug voller Leichen vor. Leichen, die allerdings später kurzerhand verschwinden. Als verantwortlich für das alles scheint sich schnell ein wurmartiger Parasit zu zeigen, der von den menschlichen Körpern Besitz ergreift. Und von diesen Parasiten kam auch ein ganzer Haufen in einem riesigen Sarg an, der aber auch kurz darauf schon wieder verschwindet. Dafür tritt der alte Professor Abraham Setrakian (David Bradley) auf, der weiß was hinter all dem steckt: Vampire

Das die beiden Wissenschaftler dem alten Professor zunächst nicht glauben, versteht sich von selbst. Und so zieht die Story auch aus der wissenschaftlichen Betrachtung des Vampirismus ein paar Handlungsstränge. Die Macher der Serie und des als Grundlage dienenden Buches hätten es auch auf dieser wissenschaftlichen Schiene belassen können, die Vampirismus durch Parasiten erklärte, die von einem Menschen Besitz ergreifen und ihm nur noch instinktiv bzw. rudimentär emotional handeln lassen. Man kam aber zu dem Schluss, dass das vielleicht nicht reichen würde und so wurde dann doch gehörig in die Mythenmottenkiste des Vampirismus gegriffen und eben doch eine Art Obervampir geschaffen, der seit Jahrhunderten durch Osteuropa wütete und jetzt die neue Welt erobern will. Unterstützt von einem ehemaligen SS-Offizier, der dem Obervampir schon als Mensch in einem Konzentrationslager gedient hat.

So wirklich gut will diese Mischung aber nicht funktionieren. Was die Autoren am Ende auch relativ schnell eingestehen, wenn sich der Wissenschaftler Goodweather relativ schnell der Meinung des gelernten Vampirjägers Setrakian anschließt. Und so kommt am Ende zwar eine Handlung heraus, die durchaus rasant ist, aber nicht konsequent. Ein Nachteil dabei ist auch, dass manche interessante Nebenhandlung wegen der Schnelligkeit zu kurz kommt, wenn es etwa darum geht, dass durchaus noch andere Vampire in der Stadt sind, die scheinbar die Kreaturen des Obervampirs jagen – was genau hinter ihnen steckt erfährt der Zuschauer in der 1. Staffel allerdings noch nicht.

Was bleibt sind natürlich auch die Vampire selbst, deren Masken man zwar Fangzähne als Verbeugung von Murnaus Nosferatu gegeben hat, die ihr Blut allerdings durch den aus dem Mund herausschießenden und zu einem langen Rüssel mutierten Wurm trinken. Vielleicht musste man zu diesem krassen visuellen Mittel auch deshalb greifen, weil die durch New York streifenden Vampire ansonsten für Zombies gehalten werden – sehen sie diesen doch weit mehr ähnlich als dem gängigen Bild eines Vampirs.

Insgesamt ist The Strain eine Horrorserie die dank Schockeffekten und amerikanischer Emotionalität durchaus kurzweilige Unterhaltung bieten kann, aber keinerlei nennenswerte Bereicherung für das Vampirgenre darstellt. Sprich, kann man sich ansehen, muss man aber nicht gesehen haben.

Info: The Strain – ab 29. Juli auf ProSieben

Bewertung: zwei

Supergirl beim Gassi gehen erwischt

Ganz ehrlich, ich bin nicht gerade ein großer Fan von Superman. In der ewigen Marvel contra DC Comics bin ich ja sowieso eher der Marvel-Mann, aber Superman wäre mir auch dann zu glatt, langweilig und heldenhaft, wenn er bei den Avengers wäre. Das gilt dann eigentlich für die gesamte Familie, ob Superboy, Supergirl oder Krypto der Superhund. Egal …

Die neue Serie Supergirl macht allerdings derzeit von sich reden, auch wenn sie erst Mitte Oktober in den USA ins Fernsehen kommt. Im Augenblick wird also noch fleißig gedreht und in den Drehpausen führt Titelheldin Melissa Benoist schon mal ihren Hund aus.




Ob die Serie was taugt? Der Sneak Peek hier lässt mich ein bisschen zwiespältig zurück. Auf der einen Seite die typische Super[hier Geschlecht einfügen]-Klischees, auf der anderen Seite bemüht man sich wohl ein bisschen Teensoap in die Sache reinzukriegen:

Na ja, mal abwarten. Eine gute Nachricht für Superman-Nicht-Möger wie mich gibt es übrigens schon im Vorhinein. Ihr Cousin Superman wird in der Serie nicht auftauchen, für die Figur fehlen dem Sender CBS offenbar die Rechte. Aber vielleicht gibt es ja Krypto, den Superhund.

Gastautor gesucht!

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Mathematisches Rätsel gelöst