Corporate Blogging, meine Rede. Corporate Design, muss sein. Aber der neueste Trend aus dem Silicon Valley klingt doch etwas teuer: Architektur im Silicon Valley – Auf die äußeren Werte kommt es an
Tagesarchive: Design
Veränderungen
In dieser Woche hatte ich ein bisschen Zeit mir über meine verschiedenen Aktivitäten im Internet Gedanken zu machen. Und inzwischen steht der Plan mehr oder weniger.
Dieses Weblog (blog.matterne.eu) wird wieder etwas privater, vielleicht auch etwas philosophischer und politischer werden. Deshalb auch ein bisschen das ziemlich simple (und etwas altmodische) Design. Die Kategorie Wirtschaftsinfomratik habe ich unterdessen in meine Bewerbungsseite (bewerbung.matterne.eu) ausgelagert, sozusagen um diesem Blog gleich noch ein bisschen Knowhow unterzuschieben. Mittel- bis langfristig wird daraus wohl wieder www.mainfrankenzweinull.de werden – aber bis dahin ist es wohl noch ein bisschen hin.
Meine Haupt-URL www.matterne.eu wiederum bleibt weitgehend unverändert. Der ein oder andere wird sich aber sicher noch an meine frühere Haupt-URL www.thomas-matterne.de erinnern. Diese Seite wird in ein paar Tagen (oder Wochen) neu gestartet und eine Art Autorenwebseite für mich werden, weil ich meine schriftstellerische Tätigkeit wieder etwas stärker forcieren werden – auch so ein Ergebnis, wenn man ein bisschen Zeit hat nachzudenken.
Buchkritik: Japanese Graphics Now!

Buchkritik: Japanese Graphics Now!
Wenn sich der hiesige ABC-Schütze mal wieder beschwert, das Buchstaben lernen sei ziemlich anstrengend, sollte man ihnen mal zu einem Schüleraustausch nach Japan schicken. Die Schüler dort haben es nicht nur mit einigen 1.000 Schriftzeichen zu tun, sondern auch gleich mit zwei Alphabeten – und das westliche ABC lernen sie übrigens dann auch noch. Mit Hiragana und Katakana lernen die japanischen Schüler das Schreiben, und welche Worte damit geschrieben werden, ist recht klar. Was von Außen nach Japan kam wird in Katakana geschrieben, da wird recht klar unterschieden.
Wenn den Herausgebern von “Japanese Graphics Now!” glauben mag, findet diese Unterscheidung auch noch in den Köpfen der japanischen Designern statt. Produkte mit einem traditionell-japanischen Background werden auch die traditionell-japanische Art gestaltet, während man westliche Elemente den westlich-importierten Produkten vorbehält. Sieht man sich die zahlreichen Grafiken, Produktdesigns und Plakate an, die in diesem Buch gesammelt sind, wird diese Trennung auch recht gut eingehalten.
Dabei scheint es schwer in Sachen Design in Japan eine Trennung einzuhalten. Denn obwohl es auch die gegenseitigen Pole der klassischen Schlichtheit und des quitsch-bunten Kitsches gibt, verschwimmt alles zu einer gelungenen Einheit. Wahrscheinlich ist dieser kleine Fotoband auch deshalb wie der Gang durch eine Designausstellung auf dem Sofa zu hause, man findet es bei so manchem Exponat nur schade, dass manch Grafik nicht einmal eine ganze Seite gegönnt wird, die man sich glatt übers Sofa hängen würde.
FACTS: Japanese Graphics Now! – Herausgegeben von Gisela Kozak und Julius Wiedermann – erschienen 2003 bei Taschen – ISBN 978-3-8228-5088-6