blog.matterne.eu

Frei nach dem alten Descartes: Ich blogge, also bin ich

blog.matterne.eu - Frei nach dem alten Descartes: Ich blogge, also bin ich

39. Internationales Filmwochenende – Der Rückblick

Irgendwie war das 39. Internationale Filmwochenende Würzburg in diesem Jahr mit jedem Film eine kleine Zeitreise. Es ging genau ein Jahr zurück in die Vergangenheit, denn auf den Eintrittskarten stand dieses Jahr tapfer etwas von einem 38. Internationalem Filmwochenende.

Nein, es war doch das 39. Internationale Filmwochenende, und nicht erst die 38. Ausgabe.

Aber jenseits dessen war das Filmwochenende auch diesmal wieder eine sehr lohnende Angelegenheit. Es ist nach wie vor der erste und wohl auch größte Höhepunkt in meinem regionalen Kulturkalender.

Neu war für mich in diesem Jahr, dass ich doch tatsächlich mit Io sono Li zum ersten Mal tatsächlich den Siegerfilm gesehen habe. Das lag wahrscheinlich aber schlicht daran, dass ich dieses Jahr so viel im Wettbewerb laufende Filme gesehen habe, wie noch nie zuvor. Was natürlich aber auch dazu geführt hat, dass ich persönlich einen ganz anderen Film auf den ersten Platz gesetzt hätte. Aber was solls, die Geschmäcker sind eben verschieden.

Abgesehen davon gehört zum Filmwochenende aber natürlich mehr als nur der Film an sich, es gilt auch die viel gerühmte Festivalatmosphäre zu genießen. Zum Beispiel das besondere Publikum, das man sonst selten um sich sitzen hat. Mein persönlicher Favorit in diesem Jahr sind ja die pseudointellektuellen Gruppierungen von Lehrerinnen, die mehr schlecht als recht über fremde Kulturen philosophieren und dann Sätze sagen wie “Jetzt bringt sie sich gleich um.”. (Hat sie übrigens nicht getan.)

Besonders interessant sind dann aber natürlich auch die anwesenden Regisseure, Darsteller oder Produzenten, die im Anschluss über ihren Film berichten und mit dem Publikum diskutieren. Auch das sorgt für die richtige Festivalatmosphäre. Und es sorgt für die ein oder andere Triviastory, mit der man auf Cocktailpartys so richtig angeben kann. Meine Lieblingsanekdote stammt von Peter Strickland, dem Macher von Berberian Sound Studio. Er verriet nämlich ein skandlöses Geheimnis: In dem Film geht es um die Soundeffekte für einen Horrorfilm, die mit Hilfe eines Salatkopfes und eines Messers erzeugt wurden. Vor der Kamera, denn in Wahrheit wurden die Töne mit einem Stück Fleisch erzeugt. Da mag manch vegetarische Wunschvorstellung zerstört worden sein.

Gute Nachrichten gibt es aber auch zum Schluss, knapp 1000 Besucher konnte das Filmwochenende in diesem Jahr melden. Mein kultureller Höhepunkt 2014 ist also sicher.

PS: Alle Beiträge gibt es unter dem Tag Internationales Filmwochenende

39. Internationales Filmwochenende – Sonntag

Wie das halt so ist, das Beste verdankt man manchmal eben doch dem Zufall. Gestern wollte ich eine Dokumentation sehen, die aber ausverkauft war, bevor ich eine Karte bekommen habe. Also habe ich einen Film vorgezogen, der auch gestern lief, den ich aber erst heute Vormittag sehen wollte. Und so hatte ich plötzlich eine leere Stelle auf der 10er-Karte.

Das 39. Internationale Filmwochenende vom 14. bis 17. März 2013 in Würzburg.

Gefüllt habe ich diese Lücke ganz spontan und zufällig. Oder mit anderen Worten, ich habe mich für einen Film entschieden, mit einer einzigen Info: dem türkischen Titel. Ich muss nicht erwähnen, dass mein Türkisch doch etwas eingerostet ist, oder? :-)

Die Kurzkritiken des Tages:

Electrick Children – USA 2012 – Regie: Rebecca Thomas – Darsteller: Julia Garner, Rory Culkin, Billy Zane

Rachel (Julia Garner) ist 15 und die pure Unschuld, was in ihrer Familie von strenggläubigen Mormonen durchaus ein Vorteil ist. Doch eines Tages wird ihre erste Beichte auf einem Kassettenrekorder aufgenommen und das Mädchen ist sofort von dem Gerät fasziniert. Heimlich schleicht sich Nachts in den Keller und hört die einzige Musikkassette, die sie dort finden kann. Und plötzlich glaubt sie davon schwanger geworden zu sein und macht sich auf nach Las Vegas, um den Vater ihrer Kindes zu finden.

Julia Garner in der Rolle der jungen naiven, aber zugleich tatkräftigen und mutigen Rachel zuzusehen ist von der ersten bis zur letzten Minute dieses Films einfach wundervoll. Wie die sprichwörtliche Jungfrau Maria, wandert sie durch den Film und niemand könnte diesem bezaubernden Wesen auch nur ein Haar krümmen. Allein ihre Darstellung macht Rebecca Thomas’ Electrick Children absolut sehenswert.

—————————————————————

Ateşin Düştüğü Yer (Wo das Feuer brennt) – Türkei 2012 – Regie: İsmail Güneş – Darsteller: Hakan Karahan, Elifcan Ongurlar

Die 17-jährige Ayse kommt wegen eines Herzfehlers ins Krankenhaus, doch dort stellen die Ärzte fest, dass das Mädchen schwanger geworden ist. Von einem Moment auf den anderen wird sie von der kleinen Prinzessin ihres Vaters zu dessen Schande. Der Familienrat tritt zusammen und am Ende steht der Ehrenmord an dem Mädchen, dass die Familie entehrt habe. Der Vater stimmt zu und fährt unter einem Vorwand zusammen mit seiner Tochter an der türkischen Küste entlang.

Ateşin Düştüğü Yer ist ein Roadmovie, nicht nur im sprichwörtlichen Sinne, sondern auch im übertragenem. Er greift das in der Türkei leider noch immer alltägliche Thema Ehrenmord auf und erzählt die Geschichte von Vater und Tochter. Getragen von zwei hervorragenden Hauptdarstellern ist dieser Film für mich persönlich der Beste, den ich dieses Jahr auf dem Filmwochenende in Würzburg gesehen habe.

Eine berührende Geschichte die ans Herz geht. Einer jener Filme, an dessen Ende man sich für eine verdrückte Träne nicht zu schämen braucht. Auch ob des unerwartenden Endes.

39. Internationales Filmwochenende – Samstag

Ein wesentliches Merkmal von Filmfestivals sind ja die Untertitel. Vor ein paar Jahren habe ich mal einen koreanischen Film mit englischen Untertiteln gesehen, obwohl eine deutsche Synchronfassung bereits existierte. Aber für ein Filmfestival wäre das natürlich nichts. Allerdings hat es das Filmwochenende in Würzburg heute meiner Meinung nach etwas übertrieben. Gut, Österreichisch versteht jetzt vielleicht wirklich nicht jeder, aber den Film mit englischen Untertiteln zu versehen? Ich weiß nicht …

Das 39. Internationale Filmwochenende vom 14. bis 17. März 2013 in Würzburg.

So, genug der Vorrede, diesmal gibt es wieder Kurzkritiken, statt nur den Trailern. Gesehen habe ich heute einen sehr guten Film und einen weniger guten Film.

Die Kurzkritiken des Tages:

Berberian Sound Studio – Großbritannien 2012 – Regie: Peter Strickland – Darsteller: Toby Jones, Cosimo Fusco, Chiara D’Anna

Ein Engländer in Italien ist ja schon ein Fremdkörper an sich, aber ein englischer Tontechniker, der in den 1970ern einen Horrorfilm vertonen soll, obwohl er sich bisher nur an Naturdokus versucht hat, ist noch einmal eine ganz andere Nummer.

Ein ebensolcher Tontechniker steht im Mittelpunkt von Peter Stricklands Film Berberian Sound Studio, einer Verbeugung vor dem Horrorfilm der 70er aus Italien – der Hochzeit des Giallofilms. Wie es Verbeugungen heute so an sich haben, hat auch Strickland eine Satire vorgelegt – die freilich nicht immer als solche zu erkennen ist. Das Hauptproblem des Films liegt aber daran, dass er sich letztlich nur an eine kleine Gruppe von Filmfans richtet: Den Fans von Giallofilmen aus Italien. Die sind zwar zahlreicher als gedacht, aber im Wesentlichen eben auch die einzigen, die den Film zu schätzen wissen.

Für die restlichen Zuschauer dürfte am Ende das ein oder andere Fragezeichen stehen und so manche Augenbraue ist dann nach oben gewandert. Die allgemein verständlichen Gags sind zwar da, gleichen aber die Unwissenheit nicht aus.

————————————————–

Grenzgänger – Österreich 2012 – Regie: Florian Flicker – Darsteller: Andreas Lust, Stefan Pohl, Andrea Wenzl

Auf den ersten Blick gibt es wohl bessere Orte für ein klassisches Kammerspiel, als eine weite Auenlandschaft an der österreichisch-slowakischen Grenze. Doch Florian Flickers Film Grenzgänger ist eines der besten Kammerspiele auf der Leinwand, das ich je gesehen habe.

Erzählt wird die Dreiecksbeziehung zwischen einem Schmuggler, seiner Frau und einem Soldaten, der ihnen das Handwerk legen soll. Eine Geschichte mit vielen Fragezeichen, denn bis zum Ende ist kaum zu erkennen wer spielt und wer echte Gefühle hat. Und noch weniger ist auszumachen, wer dieses letztlich schmutzige Spiel gewinnt.

Getragen von drei hervorragenden Hauptdarstellern ist Grenzgänger einer jener ruhigen und unaufgeregten Filme, die ohne Special Effects oder Gewalt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Sekunde fesseln. Ein Muss also für jeden Filmliebhaber.

39. Internationales Filmwochenende – Freitag

Die Digitalisierung des Kinos hat zwar einige Vorteile, so die Kinoindustrie, aber eben auch ihre Tücken. Inzwischen läuft das 39. Internationale Filmwochenende Würzburg schon zwei Tage und ich habe mehr DVD-/Blue Ray-Menüs auf der großen Leinwand gesehen, als jemals zu vor. Obwohl, eigentlich gab es kein “jemals zuvor”.

Das 39. Internationale Filmwochenende vom 14. bis 17. März 2013 in Würzburg.

Ich verbuche das mal unter dem Label “Fehler in der Provinz auf Weltniveau”. Eine Schublade in der auch mal ein tschechischer Film landet, der zuerst ohne englische Untertitel lief oder die Fehlersuche im Mikrofon, die am Ende ein Feuerwerk auf der anderen Mainseite ergab. Aber seien wir mal ehrlich, sowas ist doch letztlich noch charmant. Schließlich würde es das Filmwochenende ohne die vielen freiwilligen Helfer, und die sind mal nun kein hochbezahlten Profis, gar nicht geben. (Ja, ich weiß, die “hochbezahlten” Profis gibt es in Wahrheit auch nicht.)

Na ja, wie auch immer. Nachdem heute auch jenseits des Filmwochenendes für mich ein anstrengender Tag war, spare ich mir jetzt im Folgenden die Kurzkritiken und empfehle einfach mal alle Filme, die ich heute gesehen habe:

Io sono Li (Italien 2011)

Alois Nebel (Tschechien 2011)

Life Size Memories (Österreich 2012)

39. Internationales Filmwochenende – Donnerstag

Es war nicht gerade die leichte Kost, die ich mir am 1. Tag des 39. Internationalen Filmwochenendes Würzburg ausgesucht habe. Dabei kann man das Wort “Kost” übrigens auch in seiner doppelten Bedeutung sehen, zumindest beim Ticketkauf.

Das 39. Internationale Filmwochenende vom 14. bis 17. März 2013 in Würzburg.

Wer am 1. Tag nämlich seine Eintrittskarte kauft, kommt sich manchmal vor wie beim Chinesen. Da stehen vor einem nämlich Leute, die lauter Nummer bestellen. Na ja, eigentlich ja die Eintrittskarten für die ganzen Filme, die sie die nächsten Tage sehen wollen. Und weil so ein Filmwochenende eben nicht nur Filme in den gängigen Sprachen im Angebot hat, ist die Nummer viel praktischer – ähnlich wie beim Chinesen.

Die Kurzkritiken des Tages:

Jagten (The Hunt) – Dänemark 2011 – Regie: Thomas Vinterberg – Darsteller: Madds Mikkelsen, Bo Larson, Annika Wedderkopp

Was auch deutsche Kindergärten brauchen sind eindeutig mehr Männer. Erzieher, die den Jungs auch ein männliches Rollenvorbild vorleben. Doch männliche Erzieher sind selten, nicht nur weil der Job als Frauenarbeit gilt – sondern auch, weil nicht wenige Mütter männlichen Erziehern mit Skepsis begegnen.

Lucas (Madds Mikkelsen) ist zwar eher aus der Not Erzieher in einem Kindergarten geworden, die Kinder sind dennoch von ihm begeistert. Doch dann spinnt sich eines der Mädchen eine Geschichte zusammen, an dessen Ende die Hexenjagd auf Lucas steht, dem man nicht sexuellen Missbrauch vorwirft, sondern den man für schuldig hält. Ganz gleich, dass am Ende ein Gericht die Wahrheit aufdeckt und keine Anklage erhebt.

Jagten ist schwere Kost. Eine Geschichte in der Verdacht und Schuldspruch identisch sind, ein Teufelskreis, in dem sich Mikkelsen schauspielerisch grandios windet, der keine Flucht zulässt. Da mag das kleine Mädchen noch so laut sagen, dass es gelogen hat – wenn die Heugabeln erst einmal gezückt sind, dann will der besorgte Mob auch Blut sehen. Es geht schließlich um die Kinder und wie schrieb Mary W. Shelley in Frankenstein doch so passend. Lieber zehn Schuldige verurteilt, als ein Schuldiger auf freiem Fuß.

—————————————————

Without – USA 2011 – Regie: Mark Jackson – Darsteller: Joslyn Jensen, Ron Carrier

In gewisser Weise ist Without ein Phänomen, wenn auch ein recht merkwürdiges. Die Tiefe, die Psychologie der Story ist eindrücklich. Die Bilder sind hervorragend. Die Schauspieler sind grandios. Und doch kommt am Ende ein Film heraus, der mir nicht so wirklich gefallen hat.

Ich saß lange im Kino und dachte so bei mir, wenn man einen kleinen Handlungsstrang wegnehmen würde, könnte man das ganze als Dokumentarfilm sehen und wäre es tatsächlich einer, er wäre brilliant. Doch das ist er eben nicht. Es ist ein Independentfilm, der aufs Wesentliche reduziert ist und deshalb auch oft wie eine Dokumentation wirkt.

Am Ende steht dann eben doch, dass das Ganze, nicht die Summe seiner Teile ist – hier nur eben mit einem negativ geprägten Ganzen. Oder der Film ist am Ende einer jener Filme, die, wie die anwesende Hauptdarstellerin Joslyn Jensen meinte, den man mag oder nicht. Ich bin am Ende unschlüssig geblieben.

 

Mein (Film-)Wochenende beginnt am Donnerstag!

Ja, ich starte dann heute schon mal ins Wochenende, oder besser gesagt ins 39. Internationale Filmwochenende in Würzburg. Die 10er-Karte liegt bereit, der Filmplan in der neuesten Version wurde ausgedruckt – ich freu mich!

Das 39. Internationale Filmwochenende vom 14. bis 17. März 2013 in Würzburg.

Und wie nicht anders zu erwarten habe ich den Plan der Filme, die ich mir ansehen will, im Laufe der Woche das ein oder andere Mal geändert. Besonders am Sonntagnachmittag und -abend, schließlich wird ja nicht jedes Jahr ein neuer Papst gewählt. Aber mein persönlicher Eröffnungsfilm hat sich nicht verändert:

Beim Rest hat sich dann allerdings doch das ein oder andere geändert. Heimlich still und leise bin ich ja am überlegen meinem Hintern noch zwei, drei Filme mehr zu zumuten – vielleicht würde sich ja noch eine zusätzliche 5er-Karte lohnen. Ah, nein, ich höre gerade wie mein Haushaltsbuch Alarm schlägt und damit beginnt alle Zahlen dort nur noch in feuerroter Schrift anzuzeigen, die blinkt, als würde die nächste Kernschmelze bevorstehen. (Die Dinger kommen ja bekanntlich öfter vor, als uns Atomfans bei jeder neuen Katastrophe vorrechnen.)

Mit diesem Beitrag entschuldige ich mich übrigens hauptsächlich vorsorglich bei meinen Lesern, die sich nicht so sehr für Filme interessieren. Denn die nächsten Tage wird hier zwar ziemlich viel los sein, aber es wird dabei wohl nur um Filme und das Filmwochenende gehen. Wer sich dafür also weniger interessiert, der sollte vielleicht erst nächste Woche wieder vorbeischauen. :-)

Alle Artikel zum 39. Internationalen Filmwochenende Würzburg findet ihr hier!

Gibt es dieses Jahr keinen WTF-Film für mich?

Die letzten Tage hat bei mir der Generalstab getagt. Oberkommando, Logistik und Nachschub haben sich die Köpfe zerbrochen, Pläne geschmiedet, wieder verworfen und am Ende doch einen vorläufigen Plan entworfen. Und so habe ich die Qual der Wahl hinter mich gebracht und die zehn Filme meiner Mehrfachkarte fürs 39. Internationale Filmwochenende Würzburg verteilt.

Das 39. Internationale Filmwochenende vom 14. bis 17. März 2013 in Würzburg.

Diesmal sind erstaunlich viele Filme dabei, die auch im Wettbewerb laufen. Aber natürlich sind auch wieder die Italiener mit dabei, traditionell bildet ein Film aus Italien auch wieder meinen persönlichen Abschlussfilm. Mein persönlicher Eröffnungsfilm läuft zeitgleich mit der offiziellen Eröffnung, so dürfte der Besuch der Preisverleihung auch in diesem Jahr mein Festival-Nicht-Film-Besuch sein.

Dazwischen liegen dann acht weitere Filme, dieses Jahr – meiner aufkeimenden Comic-Leidenschaft gerecht werdend – sogar mit einem Animationsfilm nach einer Graphic Novel.

Was in meinem Plan allerdings noch zu fehlen scheint, ist mein persönlicher WTF-Film des Jahres. WTF-Film? What the Fuck-Film. Den hatte ich bis jetzt jedes Jahr auf dem Filmwochenende, ein ganz besonders kleines Genre. Letztes Jahr war es der Film The Immaculate Conception of Little Dizzle, das Jahr davor die Doku The Red Chapel. Auf dem Plan steht in diesem Jahr nicht wirklich ein Film, der großes WTF-Potential hat – aber zum einen kann ich mich ja irren und zum anderen werde ich auch bestimmt von dem Plan abweichen.

Na ja, wie dem auch sei, in einer Woche beginnt also wieder mein persönlicher Höhepunkt im Würzburger Kulturkalender. Ich würde sagen, ich freu mich schon. :-) Auch wenn es mich 2013 mal richtig Geld kostet, jetzt wo ich keine Presseakkreditierung mehr habe. Ach, ich vermisse meinen Job bei TV touring echt. Und nachdem ich den Griff ins Klo, der danach kam, nicht mehr täglich machen muss, habe ich in diesem Jahr zwei Tage mehr Zeit mir Filme anzusehen – weshalb es in diesem Jahr auch eine 10er-Karte geworden ist.

Alle Artikel zum 39. Internationalen Filmwochenende Würzburg findet ihr hier!