blog.matterne.eu

Frei nach dem alten Descartes: Ich blogge, also bin ich

blog.matterne.eu - Frei nach dem alten Descartes: Ich blogge, also bin ich

Comickritik: “Im Land der Frühausteher” von Paula Bulling

Comickritik: “Im Land der Frühaufsteher”

Ganz in grau kommt der Comic die Graphic Novel von Paula Bulling Im Land der Frühaufsteher daher. Man könnte sich diese Geschichte auch kaum in Farbe und bunt vorstellen. Graue Zeichnungen erscheinen passend, für eine Gruppe, die im Blick der Bevölkerung in der Grauzone zwischen Sichtbarkeit und (vielleicht auch gewünschter) Unsichtbarkeit leben muss.

Es ist das Leben der Asylbewerber in Deutschland, vertreten durch die Situation in Sachsen-Anhalt, das sich selbst den Slogan “Land der Frühaufsteher” gegeben hat, die uns die Zeichnerin in diesem im Berliner avant-verlag näher bringen will. Es ist auch ein Tatsachenbericht über das deutsche Asylrecht, das diesen Namen kaum noch zu verdienen scheint und dessen Ausgestaltung wohl zuallererst den Zweck verfolgt, die Asylsuchenden dazu zu bewegen “freiwillig” wieder zurück in ihre Welt von Unterdrückung und Armut zu gehen. (Im bayerischen Gesetzestext, ist dies sogar offen zugegeben, wie vor kurzem in der jungle world nachzulesen war.)

Mit der Asylrechtsänderung von 1993 wurde das Grundrecht auf Asyl zweimal abgeschafft.

Im Land der Frühaufsteher hat mit seinen gut 125 Seiten nur die Möglichkeit das Leben der Asylbewerber in Deutschland anzureißen, transportiert aber die bedrückende und enge Atmosphäre wieder, in der die Menschen leben müssen. Ein Leben, in der die Abkürzung ZASt (Zentrale Anlaufstelle) nicht zu Unrecht eine phonetische Ähnlichkeit zu Knast aufweißt. Nicht selten möglichst weit abgelegen von der deutschen Bevölkerung, in der freien Bewegung durch die Residenzpflicht eingeschränkt, mit einem Arbeitsverbot belegt und – wie hier in Bayern ebenfalls – mit Essensgutscheinen auch den grundlegensten Prinzipien der Selbstständigkeit beraubt – so lebt es sich im ach so freien Deutschland. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, hier schafft ein Recht für Menschen einen grundrechtsfreien Raum. Mit der Reform des Asylrechts 1993 wurde das Grundrecht auf Asyl in gewisser Weise gleich doppelt abgeschafft. Alles im Bemühen, die gewünschte freiwillige Rückkehr zu fördern?.

Eine Situation die in Stein gemeiselt scheint, denn in der Asylpolitik scheint sich ein merkwürdiges, für konservative und rechte Politiker äußerst nützliches, Paradox zu zeigen. Zum einen kann man auf den Rücken der Asylbewerber (und Nichtwähler) hervorragend Politik betreiben, zum anderen wird sich in der Bevölkerung nie eine ausreichende Masse bilden, die an dieser Situation etwas grundlegend ändern könnte. Den meisten Deutschen ist die Situation schlicht egal, oder sie meinen, die Asylsuchenden würden ja schon genug bekommen, dafür, dass sie keine Gegenleistung erbringen. Wie könnten sie auch, wenn eine funktionierende Integration nicht erwünscht ist und Arbeit verboten? Es ist ein perfides Spiel, das hier getrieben wird, aber aus Sicht der Politik eben funktioniert. (Und das die Änderung ein Jahr nach den Pogromen von Rostock-Lichtenhagen kamen, zeigt auch, wie die Politik die damaligen Probleme auf den Rücken von Nicht-Wählern gelöst hat.)

Und so wird wohl auch Paula Bullings Geschichte Im Land der Frühaufsteher nur ein weiterer Versuch sein an einer Situation etwas zu ändern, die zwar untragbar ist, aber dennoch stillschweigend von einer herrschenden Minderheit gewollt und von der Mehrheit akzeptiert ist.

FACTS: “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling – erschienen 2012 im avant-verlag, Berlin – ISBN: 978-3-939080-68-8

Olympia, Treffpunkt der sportlichen Ich-AGs!

Der olympische Geist hatte wahrlich genug Gelegenheiten das Zeitliche zu segnen. War es 1936, als sich die olympische Idee niemand geringeren andiente, als Adolf Hitler selbst? Oder war es 1972, als nicht einmal ein blutiger Terroranschlag die Spiel zum stoppen brachte? Was rückblickend eigentlich weniger verwundert, wenn man weiß das Avery Brundage 1936 ausschlaggebend war dass die USA nach Berlin reiste und 1972 ICO Präsident war. Den Mann konnte also nichts und niemand von den Spielen abhalten.

Danach aber gab es noch weitere Gelegenheiten, die freilich weniger blutig waren, aber mit dem olympischen Geist auch nicht so richtig vereinbar sind. Moskau und Los Angeles boykottierten sich kurz mal quasi gegenseitig, so das man eigentlich die beiden Ergebnisse hätte zusammenrechnen müssen. 1996 zeigte das US-Publikum in Atlanta das Patriotismus im amerikanischen Verständnis der sportlichen Fairness vor allem parteiisch gelebt wird. Und 2008 schaffte es Peking mit einer perfekten Inszenierung auch den letzten Rest Menschlichkeit zu entfernen.

Auf schlechte Spiele folgen auch mal gute Spiele

Warum faszinieren uns die Olympische Spiele also trotzdem und warum lebt der olympische Geist dann doch noch irgendwie? Vielleicht auch weil nach den Amerikanern die Australier 2000 die Spiele ausrichteten und den USA eine Lektion darin erteilte wie man patriotisch und fair sein kann. Vielleicht auch, weil London nach dem chinesischen Perfektionismus wieder so etwas wie eine menschliche Komponente in die Spiele brachte.

Doch kann das die Olympischen Spiele retten? Zuviel Kommerz, zuviel Politik, zuviel Doping, zuviel mediale Ausschlachtung – zuwenig Sport, zuwenig Fairness, zuwenig Positives. Aber das ist nicht neu, schon 1983 schuf der Philosophieprofessor Hans Lenk den Begriff “Teledopiokommerziade”, in dem er alles vereinte, was man – nicht zu unrecht – den Spielen vorwerfen kann.

Weiterlesen

Filmkritik: Iron Sky

Filmkritik: Iron Sky

“Nazis from the dark side of the moon” – na, wenn das kein Klassiker der Filmgeschichte wird, dann weiß ich auch nicht weiter.

Das Nazis irgendwo auf der Welt ihr 4. Reich gegründet haben war wohl schon eine jener düsteren Legenden der Weltgeschichte, als das 3. Reich noch nicht ganz gestorben war. Irgendwo im südamerikanischen Dschungel, so eine beliebte Variante, würde ein entkommener Doktor Mengele einen neuen Adolf Hitler klonen. Klingt so absurd wie es ist, aber mit “Iron Sky” legt Timo Vuorensola noch eins drauf, auch hier haben die Nazis überlebt – nur haben sie ihr 4. Reich auf der dunklen Seite des Mondes aufgebaut und schicken sich nun an einen neuen Versuch zur Welteroberung zu starten. Die dank des Smartphones eines gefangenen amerikanischen Astronauten in greifbare Nähe rückt …

Eine nicht unwichtige Rolle hat der Macher einem der größten Filme aller Zeiten zugedacht, “Der große Diktator” von Charlie Chaplin. Es geht die Geschichte um, dass Hitler den Film seinerzeit selbst gesehen hat. Auch zu den Mondnazis hat er es geschafft, in einer gekürzten Version – jener unbeschreiblichen Szene, in der Chaplin mit der Welt als großen Ball spielt – allerdings. Die idealistische Nazi-Braut Renate Richter (Julia Dietze) setzt ihn zur Propaganda ein, an die sie selbst so lange glaubt, bis sie auf der Erde den Film in kompletter Länge sieht.

Dahinter steckt die schlichte Erkenntnis, das man geschickt geschnitten selbst einen der größten Filme aller Zeiten, der sich wie kaum ein zweiter für die Menschlichkeit eingesetzt hat, zu einem kleinen Propagandawerk im Dienste einer Ideologie machen kann, die als Sinnbild für Unmenschlichkeit steht. Politiksatire und Medienkritik sind durchaus Bestandteile von “Iron Sky”, der eben nicht nur mit seiner abstrusen Geschichte punkten will um nicht als Angriff der Killertomaten des neuen Jahrtausends zu verkommen. Freilich muss man aber auch anmerken, dass die Politiksatire auf den amerikanischen Wahlkampf mehr oder weniger zu einer recht billigen Form von Anti-Amerikanismus verkommt. Vielleicht, so könnte man zur Ehrenrettung aber anmerken, ging Regisseur Vuorensola hier genauso vor, wie bei den Klischees der das 4. Reich gründenden Nazis.

FACTS: Iron Sky (Finnland/Deutschland/Australien 2012) - Regie: Timo Vuorensola – Darsteller: Julia Dietze, Götz Otto, Christopher Korby, Udo Kier, Stephanie Paul, Michael Cullen

Marina Weisband – Ein beeindruckender Rückzug

“Die Piratin geht von Bord”, titelt die Welt kompakt heute etwas melodramatisch, um im Interview Marina Weisband dann doch die Möglichkeit zu geben, die Headline zu widerlegen. Schließlich verlässt sie nicht die Piratenpartei, sondern will nur nicht wieder als Geschäftsführerin antreten. Nimmt man aber das Echo wahr, das diese Ankündigung ausgelöst hat, könnte man fast glauben, dass zumindest die große Lotsin der Piratenpartei von Bord geht. Neben dem großen Echo im Web, ist aber auch die Aufregung bei den klassischen Medien groß. Was verständlich ist, denn Marina Weisband ist als Aushängeschild der Piratenpartei – jung, hübsch, klug – derart perfekt, dass sie dereinst in so manches Lehrbuch in Journalistenschulen eingehen wird. Davon haben freilich beide profitiert, die Medien und die Piraten – das auch Marina Weisband selbst davon profitiert hat, möchte ich jetzt nicht ausschließen, sicher bin ich mir da aber nicht.

Bpk2011-11

Das sie jetzt kürzer treten will, weil sie das Amt “ausgelaugt” hat, spricht wohl eher dagegen. Aber das sie kürzer treten will und sich auch auf das Abschließen ihres Studiums konzentrieren will, spricht nicht nur für Marina Weisband selbst, es legt auch nahe, dass bei manchen Punkten die Politiker der Piraten Anspruch und Wirklichkeit durchaus unter einen Hut bringen können. Zum Beispiel in einem völlig anderen Politikverständnis, das dem Typus des Berufspolitikers in unserer Parteiendemokratie nicht mehr entspricht. Die Eigenschaft kürzer treten zu können, ohne Druck von außen, einfach nur aus eigener Erkenntnis, dürfte unter den deutschen Politikern selten vertreten sein. Auch nicht bei der jungen Garde der Nachwuchspolitiker von CDU, SPD, Grünen usw. usf. Das es auch anders geht, hat irgendwie etwas beruhigendes, oder? Das Motto dieses neuen Politikertypus könnte lauten: Ich gehe in die Politik, um etwas zu verändern, nicht, um mich verändern zu lassen. 

“Das ist kein Ausstieg. Im Gegenteil. Ich glaube, dass ich danach politisch noch mehr arbeiten kann und beitragen kann als jetzt, weil dieses Vorstandsamt in der basisdemokratischen Piratenpartei allein ein Verwaltungsamt ist.”, Marina Weisband (Quelle: welt.de)

Die mediale Reaktion zeigt aber noch etwas zweites, was durch die Piraten neu in die Politik zu kommen scheint – etwas, was zuvor nur bei den frühen Grünen vorhanden war, aber durch ein sinnfreies Ämter- und Mandats-Wechsle-Dich-Spielchen absurd geworden war: Die nicht vorhandene Bedeutung politischer Parteiämter.

Basisarbeit in der Fußgängerzone ist medial nicht interessant

Viel der medialen Aufregung um Marina Weisbands Ankündigung nicht mehr als für ein Parteiamt kandidieren zu wollen, liegt an den komplett unterschiedlichen Sichtweisen der beiden. Für Marina Weisband ist das Amt der Bundesgeschäftsführerin ein organisatorisches, kein politisches. Wenn sie als demnächst das Amt nicht mehr Inne hat, muss sich einfach nur nichts mehr organisieren. Für die Medien ist das Parteiamt aber in erster Linie etwas politisches, ein Gesicht, in dessen Bildunterschrift oder Bauchbinde man “Bundesgeschäftsführerin” eintragen kann. Am engagierten Politiker an sich, hat man wenig Interesse – davon gibt es einfach zu viele und ihnen zuzusehen, wie sie an Ständen in der Fußgängerzone Basisarbeit leisten ist kaum medial vermarktbar.

Geht es um die Piraten, ist schnell das Klischee von der Internetpartei zur Hand. Das Klischee lässt sich aber auch gegen die Medien wenden, die es noch gerne verbreiten. Im Umgang mit der Ankündigung von Marina Weisband kürzer zu treten, scheinen sich manche ebenso schwer zu tun, wie mit dem Internet. Man versteht es eigentlich nicht, aber man weiß, irgendwie muss man was damit zu tun haben.

Kapitalisten sind auch nur Kommunisten

Einer meiner Lieblingsagentenfilme ist “Finale in Berlin”, mit dem jungen Michael Cain als britischer Agent Harry Palmer. In Ostberlin wird ihm von einem sowjetischen General die wahre Situation im Kalten Krieg erklärt: “Amerikaner sind auch nur Russen, nur in besseren Anzügen.” Er hätte vielleicht auch sagen können, Kapitalisten seien auch nur Kommunisten, nur eben besser gekleidet.

Ganz ehrlich, ich glaub das wirklich, denn im real existierenden Kapitalismus gibt es, wie im seinerzeit real existierenden Kommunismus, auch nur eine kleine Schicht weit oben, die immer reicher wird, während der Rest sehen kann wo er bleibt.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=4y3X2VFruLM?rel=0]

Doch es rumort in der schönen Welt des Kapitalismus, Bewegungen wie “Occupy Wallstreet” zeigen, dass sich auch hier die Leute nicht mehr länger alles bieten lassen wollen. Zuerst über das Internet entstanden, wurde die Protestbewegung in New York so groß, dass nicht einmal mehr Mainstreammedien die Augen davor verschließen konnten. (By the way, wem gehören die Mainstreammedienhäuser überhaupt?) Und der Protest weitet sich aus und verbindet sich mit anderen, ähnlichen Protestbewegungen wie in Madrid oder Tel Aviv.

Demo auch im beschaulichen Würzburg

Und am 15. Oktober soll er dann tatsächlich weltweit stattfinden, in 70 Ländern und in – derzeitiger Stand – über 850 Städten sind Protestaktionen an diesem Samstag geplant. Unter anderem auch hier in Würzburg …

Auftakt ist um 11 Uhr am Kiliansbrunnen vor dem Würzburger Hauptbahnhof, dann geht der Demonstrationszug in Richtung Oberer Markt, wo um 12 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll. Alle Infos in diesem PDF von den Organisatoren der Würzburger Montagsspaziergänge. Und wer dann weiter machen will, kann die paar Meter zum Vierröhrenbrunnen weitergehen, wo von 10 bis 14 Uhr der Aktionstag des DGB statt findet.

Die Auftaktveranstaltung werde ich zeitlich leider nicht schaffen, aber die Abschlusskundgebung werde ich wohl mitnehmen können.

Den Piraten macht nur eines Angst: Google

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

Die Wahl in Berlin ging für die Piraten ja bekanntlich ziemlich knapp aus, fast möchte man sagen, haarscharf. Nur ein paar Prozentpunkte mehr und die Piratenpartei hätte keine Listenkandidaten mehr für die errungenen Sitze im Berliner Senat gehabt. Seit dem geht aber zum zweiten Mal ein Ruck durch die Medienlandschaft und fast könnte man meinen, jetzt würden den Piraten die Sprecher für die vielen Interviewanfragen ausgehen. Seit Berlin hat sich allerdings nur eines geändert, zuvor hatten die Piraten das Potential die Großen unter den Kleinen zu werden, jetzt traut man ihnen zu die Kleinen bei den Großen zu werden.

Und auch die Bild am Sonntag widmet den neuen Berliner Senatoren eine ganze Seite und schaut im P9 vorbei. Doch der BamS Reporter hat merkwürdiges zu berichten:

Die meisten Anwesenden wollen nicht in die Zeitung, auch die Jung-Piratin nicht, die heute Pressearbeit macht. Wovor sie Angst hat, frage ich, nachdem sie mir eine “Simpsons”-Tasse Filterkaffee reicht. “Ich will ungoogle-bar sein”, erklärt sie mir. … Seit Jahren schon versuche sie, im Internet keine Spuren zu hinterlassen. Aus Datenschutzgründen.

Ähmm, ja, schon klar. Ich glaube das mit der un-googlebarkeit war es dann auch erst einmal – mal abgesehen das man die gute Piraten auch schnell beim Namen nennen könnte, weil sie die einzige Frau auf der Berliner Landesliste war. Und, ähmm, ja, das wars dann wohl auch mit dem Klischee das Leben der Piraten würde sich ausschließlich im Internet abspielen, denn – leider – geht da ja ohne Google nicht wirklich viel. (Aber es bleibt ja auch noch die Hoffnung, dass dieses Zitat ja eben doch eines aus der Bild am Sonntag ist.)

Alleine diese kleine Anekdote hilft mir jetzt auch nicht viel weiter, was ich denn über die Piratenpartei denken soll. Die einen sehen eine neue Aufspaltung des linken Lagers, gerade die Grünen würden mit Stimmanteilen bluten müssen, die anderen behaupten die Piraten seien im Kern neoliberal. Die Piraten selbst sagen süffisant sie seien nicht links oder rechts, sie seien vorn – also da, wo alle anderen nach Eigenaussage eigentlich auch sind.

Vielleicht sollte ich nach guter alter Tradition erst einmal alles aufschieben, denn mehr als ein Sturm im Wasserglas ist der Wahlerfolg der Piraten in Berlin ja eigentlich auch nicht. Da haben schon ganz andere Parteien in den Ländern für Aufsehen gesorgt, von denen heute nicht mal mehr Politikwissenschaftler oder Wahlforscher die Namen wissen. Auf der anderen Seite kann man den Piraten aber auch nicht absprechen, dass sie ein Kernpotential haben, aus dem durchaus etwas werden könnte. Ob es reicht? Ich weiß es nicht, ehrlich gesagt, ich glaube es auch nicht. Aber auf diese Frage hat sicher jeder eine eigene Antwort, hängt eben davon ab, wo man selbst steht.